Eine neue Hochleistungs-Pumpe für Hochwassereinsätze

Großzügiges Sponsoring macht Anschaffung einer Pumpe möglich

Im Nachgang zu unserem Einsatz in den ostdeutschen Hochwassergebieten im Juni 2013 erreichte uns im Juli 2013 ein Anruf des Allianz Versicherungsbüros Bastian in Marburg.

 

In einer bundesweiten Aktion wollte die Allianz AG, sowohl in den Hochwassergebieten, als auch in verschiedenen Regionalverbänden der Hilfsorganisationen Anschaffungen, die im Zusammenhang mit der Hochwasserbekämpfung stehen, fördern (Boote, Pumpen, Decken und andere Einsatzhilfsmittel). Die Förderung konnte von jeder Gliederung nur einmal abgerufen werden und war auf jeweils 5.000,- Euro begrenzt.

Das Versicherungsbüro Bastian hatte das THW Marburg, bzw. den Förderverein des Ortsverbandes, für ein solches Projekt ausgesucht. Geplant war die Beschaffung einer speziellen Hochwasserpumpe im Gesamtwert von ca. 4.300,- Euro.

Das THW in Marburg besitzt zwar einige sehr leistungsstarke Pumpen, jedoch können diese Pumpen bauartbedingt nur bis zu einem Wasserstand von 10-15 cm das Wasser absaugen. Gerade das dabei übrig bleibende Restwasser ist nur mit großen Schwierigkeiten abzupumpen, da sich hierin fast immer Fremdstoffe, wie z.B. Laub, Unrat, Fäkalien, Hygieneartikel und kleinerer Hausrat befinden.

Die neu zu beschaffende Pumpe mit einer Förderleistung von 2.200 l/min kann Fremdstoffe bis zu einem Durchmesser von 8 cm (Tennisballgröße!) ohne Probleme wegfördern und im Bedarfsfall das Wasser bis auf wenige Millimeter absaugen.

Nun hatten wir die Nachricht bekommen, dass die Allianz AG unser Projekt zwar fördert, allerdings aufgrund der vielen eingegangenen Anträge bundesweit die Förderung auf 1.000,- Euro herabgesetzt hatte. Wir wollten das Geld für diese Maßnahme aber ungern verfallen lassen.

Aus diesem Grund hatten wir verschiedene Firmen und Institutionen im Landkreis gebeten diese Beschaffung zu bezuschussen.

Mit weiteren Spenden/Fördergeldern der Firma Elektrobau Gundlach, der Marburger Tapetenfabrik, der Sparda Bank Hessen eG, der Stadt Marburg und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf konnte der Betrag aufgebracht und die Pumpe mit entsprechendem Zubehör beschafft werden.

Der Ausstattungssatz wurde dann am 12. Dezember 2013 im Rahmen eines kleinen Pressetermins übergeben.

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