Feuer in Flüchtlingsunterkunft in Frielendorf

Einsatz für den Baufachberater im Schwalm-Eder-Kreis 

In der Nacht auf Montag kam es zu einem Großbrand in einem von Asylsuchenden bewohnten Haus in Frielendorf im Schwalm-Eder-Kreis. Die elf Bewohner wurden glücklicherweise durch im Haus installierten Rauchmelder geweckt und konnten unverletzt ins Freie flüchten. Ein Großaufgebot der Feuerwehr wurde zur Brandbekämpfung eingesetzt, Einsatzkräfte des Roten Kreuzes kümmerten sich um die Betreuung der obdachlos gewordenen Bewohner des Gebäudes.

Am Montagvormittag wurde auch der Baufachberater des THW Marburg angefordert. Die Brandbekämpfung der Feuerwehr dauerte weiterhin an jedoch war der Dachstuhl und die Geschoßdecke des obersten Geschosses so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass die Feuerwehr eine fachliche Aussage benötigte, inwiefern ein Innenangriff überhaupt noch sicher durchgeführt werden konnte.

Aufgrund der Beschädigungen des Gebäudes durch Wassereinwirkung und starker Belastung durch Brandschutt auf der obersten Geschossdecke riet der Baufachberater von einem weiteren Innenangriff aus Sicherheitsgründen ab. Ebenso wurde eine Sicherheitszone um das Gebäude wegen eventuell herabfallender Trümmer eingerichtet.

 

Die Einsatzkräfte des THW blieben an der Einsatzstelle, bis die Brandursachenermittler der Polizei die Einsatzstelle übernahmen. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund für das Feuer  konnte nicht festgestellt werden.