Immer noch keine Spur von Aref

THW Marburg mit Spezialgerät erneut in Wanfried im Einsatz

Nachdem die Suche am Vortag mit dem Mantrailer-Rettungshundeteam keine Aufschlüsse ergeben hatte, konzentrierte sich die Suche nach dem Jungen am Mittwoch nun auf die nahe verlaufende Werra, in die er gestürzt sein könnte.

Die Polizei hatte mehrere Boote und eine Taucherstaffel angefordert, um den Fluß nach Aref abzusuchen. Ein spezielles Sonarboot fuhr über das Flüsschen und scannte den Boden nach Auffälligkeiten ab.

Auch die Helfer des THW Marburg waren wieder vor Ort und hatten diesmal eine Searchcam im Gepäck. Dies ist eine spezielle Endoskopkamera, die normalerweise zur Ortung von Verschütteten nach Gebäudeeinstürzen verwendet wird. Da der Kamerakopf aber auch wasserdicht ist, sollte mit ihr der Grund der Werra untersucht werden.

Das Sonarboot hatte in einem Bereich einen auffälligen Gegenstand am Flußgrund geortet. Aufgrund der starken Strömung konnten die Polizeitaucher an dieser Stelle jedoch nicht ins Wasser gehen.

So wurde die Searchcam vom Boot aus eingesetzt und der Flussgrund untersucht. Tatsächlich war auch mit der Kamera etwas Verdächtiges zu sehen.

Leider erlitt die Kamera während dem Einsatz einen technischen Schaden und konnte nicht weiter eingesetzt werden.

Die Stelle wurde später von Spezialtauchern nochmals begutachtet und der verdächtige Gegenstand wurde als Sandsteinplatte identifiziert.

Zumindest war man sich nun sicher, dass es sich nicht um den Jungen handelte.

 

Trotzdem blieb der Junge Aref verschwunden und sein Aufenthalt konnte bisher nicht ermittelt werden. Die Polizei geht inzwischen von einem Verbrechen aus. 

 

 


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